Giftige Farbstoffe in Baby und Kinder Kleidung stellen eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar

Farbstoffe

Bunte Baby sowie Kinder Kleidung mit niedlichen, farbenfrohen Motiven erfreut das Auge und macht den kleinen Liebling gleich nochmal so süß. Wer kann schon bunten Blümchen auf einem rosa Kleidchen widerstehen? Leider sind aber auch heutzutage noch Farbstoffe im Einsatz, die gesundheitsbewussten Eltern die Freude an den hübschen Farben verleiden können. Dies zeigte etwa die Zeitschrift Öko-Test in einigen lesenswerten Artikeln in den letzten Monaten und Jahren. Dabei wurde immer wieder Baby und Kinder Kleidung getestet, deren Schadstoffgehalt nicht nur als gesundheitlich problematisch anzusehen war, sondern schlicht die gegen geltende Gesetzgebung verstoßen hatte. Besonders bedenklich ist dies, wenn die belasteten Textilien direkt und lange auf der Haut getragen werden, wie es etwa bei Kinder Schlafanzügen, Baby Schlafsäcke oder Bodys der Fall ist.

In erste Linie problematisch sind sogenannte Dispersionsfarben, die beim Kontakt Allergien auslösen können. Noch bedenklicher sind Azofarben synthetische Farbstoffe, die bei geringen Herstellkosten überaus brillante Farben erzeugen und sich deshalb bei den Herstellern ungemeiner Beliebtheit erfreuen. Diese Art von Farbstoffen werden zur Färbung von Textilien, aber auch zum Einfärben von Fetten und Ölen, Wachsen, Stroh, Holz und für Papier eingesetzt. Wenn Azofarben über die Haut in den Körper gelangen, können sie giftige oder krebserregende aromatische Amine, Benzidin oder Naphthylamin freisetzen. Seit 1996 ist deshalb in Deutschland die Bedarfsgegenständeverordnung in Kraft, welche sowohl die Herstellung als auch den Import von Textilien untersagt, die mit diesen Farbstoffen behandelt worden.

Wo am besten Baby Kleidung kaufen?

Was kann man tun, um der überaus beängstigenden Liste an Schadstoffen in Baby und Kinder Kleidung zu entgehen? Ohne eine entsprechende Laborausstattung sind Schadstoffe in alle Regel nicht nachzuweisen. Bei den Testkäufen von Verbraucherschutzorganisationen wurde deutlich, dass Marken und Kaufpreis nicht zwingend ein Indiz für unbelastete Baby Kleidung ist. Allerdings dürfte andererseits auch klar sein, dass sich hochwertige schadstoffgeprüfte ökologisch hergestellte Baby Kleidung nicht für 49 Cent pro Strampler produzieren lässt. So gesehen dürfte No-Name Kleidung vom Wochenmarkt eher bedenklicher sein, als die Alternative aus dem Baby Fachgeschäft. Zertifizierte Natur Produkte wie Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) sind besonders unbedenklich.

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