Allergien in Babykleidung

Kleine Richtlinien für Allergiker

Gerade in dieser Jahreszeit brauchen die Babys und Kinder die richtige Kleidung. Ob Winterjacke oder Regenjacke, die Kleinen sollten keine Jacken tragen, die Giftstoffe enthalten. Öko Test findet immer wieder Schadstoffe in der Kinderbekleidung. Leider sind die Regenjacken für Kinder immer noch stark belastet. In den getesteten Produkten wurden polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) gefunden, davon sind einige krebserzeugend und können über die Haut sowie in die Atemwege in den Organismus gelangen. Fast alle Jacken enthielten zudem phoshor-organische Verbindungen, die in Kunststoffen als Weichmacher und Flammschutzmittel dienen. Die Substanzen stehen mit an 1. Stelle der krebserregenden Liste und wirken im Körper als Nervengift.

Selbst die Etiketten der Kinder Jacken entgehen dem Test nicht und die Ergebnisse sind ernüchternd. Es konnten Schwermetalle wie Cadmium, Chrom und Blei teilweise in erhöhten Mengen nachgewiesen werden. Öko Test vergibt daher sehr schlechte Bewertungen.

Allergien sind allgegenwärtig durch Industrialisierung. Nicht nur Erwachsene leiden darunter, sondern auch Babys und Kinder. Bei einer Allergie erhält das Immunsystem eine Überreaktion auf Fremdstoffe. Bei einigen Regeln können Allergien vermieden werden. Beim Kauf der Babykleidung die richtige Wahl des Materials zu treffen. Die zarte Babyhaut ist noch sehr dünn und empfindlich, daher anfälliger Schadstoffen gegenüber. Die Babykleidung und auch Kindermode sollte nicht mit Schadstoffen belastet sein. Einige Materialien sind sehr hautfreundlich und daher für Allergiker besonders gut geeignet. Dazu zählen Kleidung mit dem Label Naturtextil und Textiles Vertrauen – Öko-tex-Standard 100.

Vor dem ersten Tragen sollte die Babykleidung gewaschen werden, mit einem schonenden Waschmittel. Kleine Mengen Waschmittel genügen, um die Kinderkleidung zu reinigen.

Eine mögliche Tierhaarallergie sollte bedacht werden, in dem Fall Kleidung aus Wolle weglassen und zu Baumwolle greifen, idealerweise Bio Baumwolle.

Die Ernährung ist auch ein Thema für sich, aber sehr wichtig. Jedes Kind reagiert anders und verträgt daher die Lebensmittel unterschiedlich. Es gibt aber allergenreiche Lebensmittel, wie Hühnereier, Kuhmilch, Zitrusfrüchte und Nüsse, diese sollten die Kinder in den ersten 12 Monaten lieber nicht essen. Daher bleibt das Stillen der optimale Schutz vor Allergien. Die Muttermilch besteht aus aus einem großen Anteil aus einem arteigenen Eiweiß und als nicht Allergie auslösend gilt.

In der Wohnung gibt es auch einige Dinge zu beachten. Die Wohnung sollte eine nikotinfreie Zone sein. Das Kinderbett und Bettwäsche sollten öfters gewaschen werden, damit die Belastung der Hausmilben nicht so stark ist. Düfte in Babys Nähe auch besser vermeiden. Die Haustiere haben nichts im Kinderzimmer verloren und im Bett auf keinen Fall.

Bei Babys Pflege gibt es nicht sehr viel zu beachten, weniger ist mehr. Jeden Tag baden und ständiges eincremen muss nicht sein. Eine einfache Creme ohne Duftstoffe reicht völlig aus. Wer dem Baby etwas Gutes tun will, kann in das Badewasser einen Schuss Olivenöl geben.

Das war eine kleine Richtlinie bei Allergikern oder aber zur Vorbeugung.

www.kruemel-natur.de

 

CARR_CLI CARDIN~1

 

 

Hinterlasse eine Antwort